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Zollfahndung zerschlägt Karlsruher Zigarettenschmugglerbande

Karlsruhe - Zollfahnder aus Karlsruhe haben am letzten Wochenende eine Großaktion gegen eine deutsch-russisch-griechische Zigarettenschmugglerbande durchgeführt, die Steuern in Höhe von mindestens 235.000 Euro hinterzogen haben soll.


Die Beamten durchsuchten 14 Wohnobjekte im Kreis Karlsruhe und Germersheim. Sie wurden hierbei unterstützt von mehreren Tabakspürhunden des Hauptzollamts Lörrach. Die Fahnder stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter 1.100 Stangen Zigaretten und mehrere Fahrzeuge. Der 44-jährige Hauptbeschuldigte wurde aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Haftbefehls festgenommen.

Die Fahnder hatten zuvor im Auftrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe monatelang gegen den 44-Jährigen, zwei weitere Männer und eine Frau ermittelt. Die Bande hatte seit Ende 2010 insgesamt 6.000 Stangen unversteuerter Zigaretten von Griechenland nach Deutschland eingeschmuggelt. Sie hatten hierfür als Schmuggelversteck den doppelten Boden eines Sattelzug-Aufliegers benutzt.



Die Zigaretten verkauften sie an mindestens zehn verschiedene Abnehmer aus dem Großraum Karlsruhe. Gegen diese wird nun wegen Verdachts der Steuerhehlerei ermittelt.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten die Fahnder außerdem zwei Soft-Air-Waffen, Gold und Schmuck ungeklärter Herkunft sowie 9.000 Euro sicherstellen. Bei einem der Beschuldigten fanden sie darüber hinaus 110 Gramm Amphetamin. Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke ergab, dass gegen ihn unter anderen Personalien eine Ausweisungsverfügung besteht.

Die Ermittlungen gegen die 14 Beschuldigten dauern an.

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