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Zoll beschlagnahmt synthetische Drogen im ICE

Freiburg/Basel. Rund 1 300 Ecstasy-Tabletten hat der Zoll am 14. Juli in einem ICE bei einer Kontrolle zwischen Freiburg und Basel in zwei Packungen mit Süßigkeiten entdeckt. Die Zollbeamten nahmen einen 36-Jährigen aus den Niederlanden fest. Das Amtsgericht Freiburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten.

Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Zollfahndung hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Tatverdächtige war im Zug von Amsterdam nach Basel unterwegs, als er auf der Höhe von Schallstadt einer Kontrolle unterzogen wurde. Den Zollbeamten fielen dabei in seiner Reisetasche zwei mit Geschenkpapier umwickelte Päckchen auf. Den Inhalt bildete jeweils eine Schachtel mit Süßigkeiten.
Jedoch stellten die Zollbeamten bei der Betrachtung einer der Schachteln fest, dass diese nicht mehr original, sondern mit Klebstoff wieder verschlossen war. Unter den Süßigkeiten kamen dann die Ecstasy-Tabletten zum Vorschein.

Bei Ecstasy handelt es sich um eine synthetische Droge, die häufig in Tablettenform konsumiert wird. Ursprünglich stand hinter diesem Begriff das Amphetaminderivat MDMA. Mittlerweile werden viele verschiedene Substanzen unter dem Namen Ecstasy angeboten. Ein besonderes Risiko stellen für die Konsumenten die oftmals nicht bekannten Inhaltsstoffe dar, da üblicherweise noch weitere Zusätze enthalten sind. Gerade in Kombination mit Medikamenten und Alkohol können ungeahnte Wechselwirkungen auftreten. Der Konsum von Ecstasy kann beispielsweise zu körperlicher Austrocknung und Überhitzung sowie zu Realitätsverlust und Gedächtnisstörungen auf Dauer führen."

 

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