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Freiburg (rs) – Am Dienstag, 01. Februar, wurde die ADAC-Straßenwacht-Bilanz 2010 vorgelegt, aus der hervorgeht, dass die „Gelben Engel“, die Straßenwachtfrauen und -männer des ADAC in 2010 so stark gefordert waren wie nie zuvor! Die rund 1.700 bundesweit tätigen Helfer des ADACs wurden zu 4.250.724 Pannen gerufen. „Eine Steigerung von 8,1 Prozent gegenüber 2009. Insgesamt legten die Gelben Engel mit ihren rollenden Werkstätten 57,2 Millionen Kilometer zurück“, so Volker Mattern, Vorsitzender des ADAC Südbaden e.V..
Der harte Winter am Ende 2009 und zu Beginn des Jahres 2010 bescherte am 27. Dezember 09 mit 421 Hilferufe in Südbaden den „Spitzentag“, allein in Freiburg und Umgebung rückten die Gelben Engel 181 Mal aus; im gesamten Bundesgebiet war der 04. Januar 2010 mit 23.798 Pannen der einsatzintensivste Tag.Â
Aber auch im Sommer 2010, mit bis zu über 35 Grad Celsius, waren die Pannenhelfer stark gefordert. „Das veränderte Reiseverhalten der Urlauber ist ein Grund für das hohe, stets steigende Pannenaufkommen. Immer mehr verreisen mit dem Auto innerhalb von Deutschland. 2010, wie schon 2009, machten die Straßenwachtfahrer in 84,4 Prozent aller Fälle die liegengebliebenen Fahrzeuge wieder flott!“ freut sich der Vorsitzende Mattern über die extrem hohe Erfolgsquote.
Insgesamt haben die 27 Mitarbeiter der ADAC-Straßenwacht in Südbaden 63.222 Pannen behoben, 4.121 mehr als in 2009 mit „nur“ 59.101 Pannen. Die häufigste technische Ursache waren 10.724 defekte oder leere Batterien. Hilfe brauchten 1.424 Autofahrer, weil sie sich ausgesperrt hatten, 434 Mal wurde die Weiterfahrt durch eine "Kraftstoffspende" ermöglicht; Empfehlung: Mehr auf die Kraftstoffanzeige achten!
Volker Mattern lässt sich von Straßenwachtfahrer und Hochvolttechniker Horst Chalupsky das Innenleben eines Hybridwagens erklären.
Bild: Michael Bamberger
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Hochvolttechnik auf dem Vormarsch - aber auch hier kennt der ADAC keinen Stillstand, ist der Club für die Zukunft gerüstet. „Wir bereiten uns auf die steigende Zahl von Elektrofahrzeugen auf den deutschen Straßen vor“, verriet Sven Wagener, Leiter ADAC-Pannenhilfe Baden, „schließlich befinden sich in diesen Fahrzeugen Bauteile mit sehr hohen Spannungen. Statt 12 oder 24 Volt liegen hier bis zu 400 Volt an. Hier darf nur der Fachmann dran, unsachgemäßes Handtieren kann tödliche Folgen haben!“ Durch die fortlaufenden sorgfältige, weiterbildende technischen Schulungen und die Unterweisungen in zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen sind die Gelben Engel ab sofort auch in der Lage, bei allen Fahrzeugen mit Hochvolttechnik volle Pannenhilfe zu leisten.
Die ADAC-Pannenhilfe ist Tag und Nacht unter Tel. 0180 2 22 22 22 (aus dem Festnetz) und über Mobilfunk unter 22 22 22 zu erreichen.
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Dienstag, den 01. Februar 2011 um 17:24 Uhr
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