Freiburg (rs) – Zuversichtlich stimmt eine Umfrage des Handelsverbandes Südbaden (HVS) e.V., dem bisherigen Einzelhandelsverbandes Südbaden, mit Sitz in Freiburg unter seinen 3.000 Mitgliedern zur Wirtschaftsentwicklung im Einzelhandel 2010 im Vergleich zu 2009.
So hat sich das wirtschaftliche Umfeld in Südbaden trotz Finanz- und Wirtschaftskrise in den ersten acht Monaten sehr positiv entwickelt, sicherlich auch dadurch begünstigt, dass es in diesem Zeitraum zuvor keine wesentlichen Einbrüche gab, die aufzuholen gewesen wären.
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Die grenznahe Lage zur Nordschweiz und zum Elsass, der erstarkte Frankenkurs und die konstante Situation bei den französischen Kunden beeinflussen die Umsatzzahlen auf südbadischer Seite durchweg positiv.
Werden für die gesamte Bundesrepublik nominal plus 1,5 Prozent angegeben, für Baden-Württemberg plus 1,8 Prozent, den Mittlere Oberrhein (Nordbaden) plus 2,2 Prozent, so schlägt Südbaden mit plus 2,9 Prozent zu Buche. Alle Prozentzahlen ohne Kfz-Handel und Tankstellen und Apotheken. Nach einzelnen Branchen bewertet zeichnet sich zum Beispiel für Nahrungs- und Genussmittel inklusiv Naturkost, Reformwaren, Getränke und Tabak ein Plus von 3,8 Prozent ab, für den Textilbereich ein Plus von 2,6 Prozent, darin reine Mode nach einer Durststrecke ein Plus von 2 Prozent, Schuhe liegen bei einem Plus von 4,6 Prozent (Bundesrepublik gesamt plus 4%) etc.
Gestiegen ist auch das Qualitätsbewusstsein. Der Verbraucher bevorzugt höherwertige Artikel, insbesondere im mittel- und längerfristigen Bedarf, aber auch bei Nahrungsmitteln, bestätigt die Umfrage.
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Freitag, den 10. September 2010 um 11:19 Uhr
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