Freiburg - Geschäftsbericht für das erste Halbjahr bis zum 31. März 2011. Es wurden gute Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie erzielt, einschließlich der Bausteine für die Einführung des Angebots für Geschäftsreisende in der zweiten Jahreshälfte.

Der Gesamtumsatz pro Sitz bei konstanter Währung fiel um 2,1%, (2,7% auf Berichtsgrundlage), was teilweise auf höhere Passagiersteuern und Gebühren zurückzuführen ist. Der Kapazitätszuwachs an verschiedenen Standorten in Europa hat sich vorübergehend auf das Ergebnis ausgewirkt, wurde jedoch durch robuste Umsätze in Großbritannien ausgeglichen.
Die Passagierzahlen stiegen um 11,6% auf 23,9 Millionen. 59% der Passagiere kommen nun von außerhalb Großbritanniens, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 5 Prozentpunkten entspricht. Der Ladefaktor stieg um 0,4 Prozent auf 85,4%. Die Nebeneinkünfte pro Sitz konnten im zweiten Quartal eine Verbesserung verzeichnen und verliefen die ersten sechs Monate folglich weitgehend stabil mit £10,20 pro Sitz. Der Verlust vor Steuern in Höhe von £153 Millionen entspricht den Erwartungen. Die steigenden Treibstoffpreise machen £43 Millionen und die höhere Passagierbesteuerung machen £21 Millionen des Anstiegs des Vorsteuerverlustes in Höhe von £74 Millionen im Vergleich zum Vorjahr aus.
Die Kosten pro Sitz (Treibstoff ausgenommen) fielen um 2,8% für das Halbjahr, wobei die Kosten für die Störungen aufgrund von Schneefall und Streik im ersten Quartal nicht berücksichtigt sind. Unter Einbeziehung dieser Störungen fielen die Kosten pro Sitz, Treibstoff ausgenommen, um 1,2% auf Berichtsgrundlage. Gute Kostenkontrollen führten zu einer Senkung der Kostenstellen in allen Bereichen, mit Ausnahme der Kosten für die Crew, wo easyJet Investitionen vorgenommen hat, um die operative Stärke und Flexibilität zu verbessern.
Verbesserungen bei der Pünktlichkeit (On-Time-Performance, OTP) wirkten sich im zweiten Quartal mit einem Durchschnitt von 81% im Vergleich zu 66% im Vorjahr deutlich aus. Durch Schaffung eines starken, positiven Cashflows konnten die Liquidität und die Einlagen auf dem Geldmarkt in den sechs Monaten um £265 Millionen auf £1.437 Millionen erhöht werden (ausgenommen sind £111 Millionen zweckgebundene Mittel). Flüssige Mittel, netto, von £220 Millionen mit Stichtag zum 31. März 2011.
Die Vorausbuchungen entsprechen denen des Vorjahres. Da nun fast die Hälfte der Sitze für den Sommer verkauft ist, liegen die Umsätze pro Sitz für die zweite Jahreshälfte bei konstanter Währung etwas über dem Vorjahresniveau.
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Samstag, den 14. Mai 2011 um 12:24 Uhr
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