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Feiburg (rs) – Auf Einladung der Wirtschaftsförderung der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM), tagte am Abend des 04. Februar der Wirtschaftsbeirat des Oberbürgermeisters in den VIP-Räumen des badenova-Stadions beim Sportclub (SC) Freiburg, um den Wirtschaftsfaktor SC Freiburg „hautnah“ kennen zu lernen. Fast 300 Stunden Fernsehzeit betrug die Berichterstattung über den SC-Freiburg in der Saison 2009 / 2010. Jedes
Bundesligaspiel wurde und wird im Free-TV von ca. 6,5 Mio Menschen gesehen und 8,67 Mio beträgt die Gesamtauflage der über den SC Freiburg berichtenden deutschen Tageszeitung.
SC-Vorsitzender Fritz Keller präsentierte 90 Entscheidungsträgern der Freiburger Wirtschaft sowie den Spitzen der im Gemeinderat der Stadt vertretenen Fraktionen die Bilanz von 13 Jahren Erste Fußball-Bundesliga. Der nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich erfolgreiche Club nimmt eine Sonderstellung in der Bundesliga ein, denn Einnahmen und Ausgaben summieren sich jährlich „zu einer schwarzen Null“, der SC Freiburg ist schuldenfrei, betonte Fritz Keller und bekam dafür den Applaus der Gäste. Als Rückgrat des sportlichen Erfolges des SC bezeichnete Keller die hervorragende Ausbildung in der Freiburger Fußballschule. „Wer nicht das Geld hat, herausragende Fußballtalente in großem Stile einzukaufen, muss sie eben ausbilden“, so der Vorstand-Vorsitzende über die mehrfach ausgezeichnete Talentschmiede im Mösle-Stadion und verdeutlichte damit, dass auch der SC Freiburg ein Unternehmen ist, das, wie andere Firmen in der Region, eine Strategie gegen den Fachkräftemangel verfolgt. Fritz Keller verdeutlichte jedoch auch „... andere Fußball-Vereine rüsten gewaltig nach. Um wirtschaftlich und sportlich weiter in den oberen Ligen mithalten zu können, ist deshalb mittelfristig ein Umbau des jetzigen SC-Stadions oder der Umzug in ein neues Stadion unumgänglich.“
Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hob die Bedeutung des SC Freiburg für das Ansehen und die nationale und internationale Bekanntheit der Stadt deutlich hervor, betonte seine ganz persönliche Verbundenheit mit dem Club. „Deshalb ist für mich ganz klar, der SC hat nur in Freiburg eine Zukunft“ wandte er sich gegen die aktuellen Spekulationen um eine Verlegung des Stadions ins Freiburger Umland. In seinen Ausführungen zur derzeitigen Haushaltslage stellte Salomon dar, dass angesichts der zu erwartenden Mindereinnahmen aus dem kommunalen Finanzausgleich in den Jahren 2011 und 2012 an eine millionenschwere finanzielle Unterstützung der Stadt für einen Stadionneubau nicht zu denken sei: „Mit kreativen Ideen wird die Stadt Freiburg den SC aber selbstverständlich jederzeit unterstützen, alle möglichen Standorte auf Freiburger Gemarkung vorurteilsfrei prüfen!“
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Am Ende waren sich der SC Vorstand-Vorsitzende und Freiburgs Oberbürgermeister einig, den SC am Standort Freiburg zu erhalten und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Rahmenbedingungen für zukünftigen Erfolg zu schaffen: „Mittelfristig werden wir eine für alle zufriedenstellende Lösung finden.“ Hierzu gelte es zunächst, die gutachterlichen Grundlagen für einen Verbleib am derzeitigen Standort bzw. einen Stadionneubau zu schaffen.
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Samstag, den 05. Februar 2011 um 17:30 Uhr
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