Freiburg (af) - Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Sportclub Freiburg und Badenova wird zu einer umfassenden Energie- und Ökologiepartnerschaft ausgebaut: Die „Energiewende für alle“ soll quasi auch auf dem Fußballplatz verwirklicht werden.
Zu den Maßnahmen gehört, dass das Badenova-Stadion ausschließlich mit reinem Ökostrom versorgt wird und dass die bereits vorbildliche Energiebilanz weiter verbessert wird.
Um das verstärkte ökologische Engagement der Partner Badenova und Sportclub Freiburg bekannt zu machen, konnten Kapitän Heiko Butscher und Ömer Toprak als „Energiewendepaten“ gewonnen werden. Energiesparen macht Spaß – diese Botschaft vermitteln auch neue Marketingaktionen, die die SC-Fans nach der Winterpause erwarten. Ein wichtiges Ziel der Sponsoringpartnerschaft besteht darin, die Klimabilanz des Fußballstadions weiter zu optimieren. Dafür werden sämtliche Energiearten (Strom, Wasser, Temperatur, Wärme) einer systematischen Analyse unterzogen. Mittels eines neuen Energiemanagementsystems können verborgene Energiefresser oder Verbrauchsunregelmäßigkeiten entdeckt werden. Im „Heimspiel“, der Stadionzeitung des SC Freiburg, wird regelmäßig über die erreichten ökologischen Fortschritte berichtet. Eine weitere Neuerung: Ab Sommer 2011 wird das Stadion komplett auf „badenova business öko plus“ umgestellt. Das ist der Ökostromtarif für Geschäftskunden mit dem größten Umweltnutzen: Der Verein fördert damit zukünftig den regionalen Neu- und Ausbau von Anlagen zur Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien. Dies geschieht über den „Klima-Cent“, d.h. pro verbrauchter Kilowattstunde Strom fließen 0,5 Cent in die Förderung neuer Anlagen. „business öko plus“ ist vom TÜV Nord zertifiziert, das OK-Power-Label, verliehen vom Verein Energievision, stellt u.a. sicher, dass die Ausbauwirkung erreicht wird.Â
Ökologische Sponsoringausrichtung hat bereits Tradition
Die seit 2004 bestehende Sponsoringpartnerschaft zwischen Badenova und dem Sportclub Freiburg soll sich ab sofort noch konsequenter an ökologischen Kriterien orientieren. Die innovative Energietechnik im Stadion ist für viele in- und ausländische Gäste ein Musterbeispiel, das für künftige Stadionbauten Vorbildcharakter haben kann. Sogar eine Delegation aus Brasilien nahm die ausgeklügelte Technik bereits in Augenschein.
Auch wenn es in der Vergangenheit darum ging, Fußballfans für die Energiewende zu gewinnen, waren Badenova und der Sportclub Freiburg gemeinsam erfolgreich: Durch das Bürgerbeteiligungsprojekt „regiosonne“ wurden 2004, passend zum 100. Geburtstag des SC, rund 1.000 Kilowatt Solarstromanlagen neu errichtet, was ca. 8.000 m2 Modulfläche entspricht. Noch freie Flächen auf dem Stadiondach bekamen Sonnenkraftwerke, ebenso das Dach der Freiburger Fußballschule sowie Dächer von Badenova-Gebäuden. Dauerkartenbesitzern machten von ihrem Vorkaufsrecht für Kommanditanteile regen Gebrauch. „Mit einem weiteren Ausbau der Energiepartnerschaft setzt der SCF seine Positionierung als ökologisch ausgerichteter Verein konsequent fort“, so der SC-Vorstandsvorsitzende Fritz Keller.
Der Vertrag über die Energiepartnerschaft zwischen Badenova und dem SCF läuft bis 2014.
Â
Freitag, den 17. Dezember 2010 um 08:47 Uhr
|