Freiburg (rs) – Die Wirtschaft boomt in Deutschland, die Wachstumsprognosen werden wiederholt nach oben korrigiert. Zufriedenheit, ohne Zukunftsängste, könnte sich ausbreiten.
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Die Verantwortlichen für den jährlich Mitte Oktober stattfindenden „Freiburger Gründertag“ - IHK Südlicher Oberrhein, Handwerkskammer Freiburg u.a. – sind ebenfalls mit der Weiterentwicklung in ihren Mitgliedsbetrieben zufrieden. Allerdings machen sie auch darauf aufmerksam, dass bereits heute und in den nächsten 20 Jahren in zahlreichen familiengeführten Handwerksbetrieben und Firmen die Nachfolgeregelung ansteht, sehen dabei einen verstärkten Beratungsbedarf.
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„Während die Übernahmebereitschaft vor allem bei jungen Männern zurückgeht, steigen die Zahlen von Übernehmerinnen an. Der Klassiker, dass der Sohn den Handwerksbetrieb übernimmt, ist heute immer seltener,“ so Johannes Burger, Geschäftsführer der Handwerkskammer Freiburg. Rund 15 Prozent der Unternehmensnachfolger sind in Deutschland weiblich! Aber nicht nur die Übernahme und Fortführung von Betrieben ist ein wichtiges, aktuelles Thema, sondern auch Existenzgründungen. Innovativen Ideen sind der Motor für eine gesunde Dynamik in der Wirtschaftsregion Oberrhein.
Hierbei ist laut Andreas Kempff, Hauptgeschäftsführer IHK Südlicher Oberrhein, zu beobachten, dass auch bei Existenzgründungen der Frauenanteil stetig steigt und nunmehr 41 Prozent beträgt. Allerdings sind darin auch häufige Nebenerwerbs-Neugründungen berücksichtig. Helmut Rau, Minister im BW-Staatsministerium: „Baden-Württemberg hat bezüglich seiner Standortqualität und seiner Wirtschaftsleistung einen Spitzenplatz errungen und ausgebaut, es ist in Deutschaland mit 140 Anmeldungen je 100.000 Einwohnern das Patentland Nummer 1! Wir haben also die meisten Tüftler, und das ist gut so.“
Ob Existenzgründer/in oder Übernehmer/in von Handwerks- und Betrieben jeglicher Art, darin sind sich das Land und die Kammern einig, müssen von Anfang an gut beraten und unterstützt werden, damit die Quote derer, die innerhalb der ersten fünf Jahren scheitern, stark reduziert wird. Weichen werden am Anfang gestellt, deshalb möchten IHK, Handwerkskammer, Banken und Sparkassen ausführlich informieren, bieten umfassend Beratungen an.
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Freitag, den 15. Oktober 2010 um 16:11 Uhr
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