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Forst BW und Kurzumtriebsplantagen – Vom Landwirt zum Energiewirt

ForstBW im Elztal

Freiburg / Elzach-Yach (rs) – Forstspräsident Meinrad Joos, Freiburg, erläuterte vor Ort am Beispiel des Betriebs Rebmann in Elzach-Biederbach, was unter „Kurzumtriebsplantagen“ zu verstehen ist: Gezielter Anbau von Biomasse zur Energiegewinnung.

Auf Acker- und Grünland werden schnellwachsende Gehölze, hier Weiden und Pappeln in Doppel- bzw. Einzelreihen, zur Gewinnung von Energie- und Industrieholz eng gepflanzt.

Nach der maschinellen Ernte der Weiden alle 3 bzw. 4, der Pappeln alle 6 Jahre treiben die Wurzeln neu aus, die Ernte kann ohne Neupflanzungen wiederholt werden.
Eine Tonne absolut trockener Weiden- oder Pappel-Hackschnitzel entsprechen dem Energie-Äquivalent von ca. 500 Litern Heizöl.

Selten, da sehr kostenintensiv, ist der „Niederwald“ im Schwarzwald geworden. Niederwälder sind eigentlich „Gebüschwälder“, die in früheren Jahren im 10 bis 20-jährigem Zyklus unter anderem zur Gewinnung von Brennholz bis auf den Stumpf abgeschnitten, genutzt wurden. Heute sind sie nur noch vereinzelt an entlegenen Stellen oder in Steillagen zu finden. Im Laufe des letzen Jahrhundert wurden aus Niederwälder Hochwälder mit dem Ziel Stamm- und Bauholz zu produzieren.

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