Freiburg/ Schwetzingen (ml) - Am vergangenen Mittwoch haben Freiburger Zollfahnder in der Wohnung eines 29-jährigen Schwetzingers zwei Gewehre, eine Pistole, mehrere Läufe und Laufrohlinge, drei Laserpointer sowie etliche Waffenteile und einschlägiges Zubehör für Waffen sichergestellt.
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Außerdem fanden die Zöllner 110 Schuss Pistolen- und Gewehrmunition sowie 30 Packungen nicht zugelassener Feuerwerkskörper. Zollhund „Vulkan“ vom Hauptzollamt Lörrach erledigte hierbei mit seiner Spürnase den Löwenanteil und erschnüffelte alle Waffenverstecke.
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Anlass der im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt a. M. durchgeführten Durchsuchung war eine Postsendung aus den USA. Zöllner des Flughafens Frankfurt hatten das Päckchen kontrolliert und zwei sogenannte Laserpointer entdeckt. Diese waren mit Montageschienen für Schusswaffen versehen. In Deutschland sind derartige Aufsätze zur Zielerfassung jedoch verboten, weshalb die Zollfahndung eingeschaltet wurde.
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Der Beschuldigte besitzt keinerlei waffenrechtliche Erlaubnisse. Er wollte offensichtlich Waffen selbst bauen oder umbauen. Hierauf lassen die zahlreichen aufgefundenen Einzelteile - unter anderem ein zerlegter Schalldämpfer und Mündungsfeuerdämpfer - schließen. Wofür der Mann diese Waffen benutzen wollte, ist bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamts Stuttgart, Dienstsitz Freiburg, dauern an.
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Mittwoch, den 20. April 2011 um 08:00 Uhr
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