Freiburg (rs) - Groß war das Interesse der Medienschaffenden aus Freiburg und dem Umland, als für (Fasnet-) Dienstag, den 08. März, auf 11 Uhr seitens der Stadt und des Sportclub (SC) Freiburg in die Aula des Rathauses zur Pressekonferenz eingeladen wurde.
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Wer erwartet hatte, dass in der seit langem andauernden SC-Stadion-Diskussion eine Entscheidung getroffen worden wäre, wurde enttäuscht. Fritz Keller, Erster Vorsitzende des SC Freiburg, Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, der Erste Bürgermeister der Stadt Otto Neideck sowie Freiburgs neuer Baubürgermeister Prof. Martin Haag gaben lediglich bekannt, dass zum Thema „SC-Stadion“ nun eine gemeinsame Arbeitsgruppe bis Herbst 2011 einen entscheidungsreifen Vorschlag erarbeiten und dem Gemeinderat und den SC-Gremien unterbreiten werde. Bis dahin sollen alle möglichen Optionen vorbehaltlos geprüft sein, ob das badenova-Stadion an der Schwarzwaldstraße anwohnerverträglich um- und ausgebaut werden kann und darf. Parallel dazu wird aber auch nach einem geeigneten Gelände mit entsprechender Infrastruktur für einen Stadion-Neubau innerhalb der Freiburger Stadtgrenzen gesucht.
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Nicht nur die Verkehrssituation vor und nach den Heimspielen, der fehlende Parkraum im nahen Umfeld, die unbefriedigende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bereitet immer wieder Sorge, auch das Spielfeld im Stadion selbst ist eigentlich für nationale und internationale Wettbewerbe nicht zugelassen, es entspricht nicht den geltenden Standards, weil um circa 5 Meter zu kurz! Beide Seiten zeigten sich einig darin, dass die Rahmenbedingungen an der Schwarzwaldstraße gegebenenfalls nachhaltig verbessert werden müssen, um die sportliche wie auch finanzielle Wettbewerbsfähigkeit des Erstliga- vereins nicht nur zu erhalten, sondern zu stärken. Im Freiburger badenova-Stadion gibt es keine Premium-Plätze oder –Lounges, die die Erlös- situation des Sportclubs wesentlich verbessern könnten. Sponsoren fordern aber Besonderheiten; Bequemlichkeiten, für die sie auch gern mehr investieren. Ebenso mangelt es an zusätzlichen Stehplätzen wie auch an ausreichenden Zuschauerplätzen für Familien.

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In wenigen Monaten, im Herbst 2011, wird die Entscheidung fallen, ob das badenova-Stadtion um- und ausgebaut werden kann oder ob es auf stadteigenem Grund ein neues Fußballstadion mit entsprechender Infrastruktur für 30 bis 35.000 Zuschauer, mit oder ohne Übungsplätzen, mit oder ohne Einbindung von Gewerbebetrieben, Einzelhandelsgeschäften und Wohnungen nach Schweizer Vorbild, geben wird.
Deutlich wurde allerdings auch, dass die Stadt über die zur Verfügungstellung des Grundstückes zum eventuellen Stadionneubaus hinaus keinen weiteren finanziellen Beitrag leisten will und kann, es sei denn, wie bei anderen Stadienneubauten in Baden-Württemberg geschehen, das Land bezuschusst den Bau, dann muss die Stadt einen Beitrag leisten. Der Erster Vorsitzende des SC Freiburg zeigte sich zur Frage nach möglichen Sponsoren zuversichtlich, ohne allerdings Namen, Firmen oder Branchen zu nennen.
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Dienstag, den 08. März 2011 um 13:25 Uhr
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