Baden-Baden (rs) - Auf Grund einer gesetzlich vorgeschriebenen Inspektion der beiden Standseilwagen der Bergbahn auf Baden-Badens 700 Meter hohen Hausberg „Merkur“ in der Schweiz, ist die Bergbahn ab 03. Januarbis voraussichtlich Ende März außer Betrieb.
Â
Die Merkur-Bergbahn läuft seit 1979 vollautomatisch, ständig überwacht durch die sie betreibende Baden-Baden-Linie (BBL) und der Aufsichtsbehörde, dem Freiburger Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau. Europaweit unterliegen Seilbahnen, dazu gehört auch die Standseilbahn auf den Merkur, neuen gesetzlichen Vorgaben, die Inspektionen der Sicherheitseinrichtungen vorschreiben, dazu gehören auch regelmäßige, detaillierte Kontrollen der Sicherheitsbauteile, wie Laufwerke, Bremsen und Seilbefestigungen in zerlegtem Zustand.
Bereits 2002 waren die Bergbahnwagen im herstellenden Karosseriewerk. Damals nahmen die Schweizer Spezialisten ausschließlich Sanierungsmaßnahmen am Wagenaufbau vor und trugen insbesondere dem erhöhten Brandschutz Rechnung. Die jetzt anstehende Maßnahmen beinhaltet im Wesentlichen die technische Sanierung der kompletten Fahrwerke, die sich in Baden-Baden nicht durchführen lassen. Gleichzeitig erhalten beide Wagen eine neue Hydraulik für die Zangenbremsen so wie Korrosionsschutzmaßnahmen an den Fahrzeugunterböden. Die Kosten belaufen sich auf voraussichtlich 110.000 Euro. Damit wird laut BBL den erhöhten Sicherheitsbestimmungen Rechung getragen, die nächste große Inspektion ist in zehn Jahren fällig.
Â
Dienstag, den 28. Dezember 2010 um 17:10 Uhr
|