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Zügiger Abbruch des Baslers Rheinhafen St. Johann

Basel (rs) - Der Abbruch des Hafens St. Johann, dem ältesten Basler Rheinhafens, schreitet zügig voran.

Bis zum 10. Dezember werden  täglich Schiffe mit Betonabbruchmaterial (Betongranulat) beladen, so werden insgesamt rund 140'000 Tonnen Beton auf dem Wasserweg ihren neuen Verwendungszwecken zugeführt. Etwa die gleiche Menge kontaminierte Erde wird per Bahn abgefahren. Ende kommenden Jahres werden die Erd-Aushubarbeiten abgeschlossen und der Rheinhafen St. Johann zugunsten der neuen Nutzung im Jahr 2012 durch den Campus Novartis einerseits und für den geplanten öffentlichen Rheinuferweg andererseits aufgelöst sein.

Mit mobilem Kran und Bagger werden bis Ende dieses Jahres die Bauten, darunter ein 60 Meter hoher Silo, des Rheinhafens St. Johann Stück für Stück abgetragen und zu Betongranulat vor Ort verarbeitet, bis Ende 2011 dann auch die kontaminierte Erde, ca. 1400.000 Tonnen, ausgehoben und per Bahn abtransportiert sein. Die  Erdaushub-Mengenangabe ist jedoch nur eine vorläufige Schätzung, erst die weiteren Arbeiten werden das genauere Ausmaß der Erd-Verschmutzung aufzeigen. Die kontaminierte Erde ist ursächlich auf das frühere Gaswerk der Stadt Basel und die gewerblichen und industriellen Aktivitäten vor Ort zurückzuführen.

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