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Grundlagen für mehr Tempo 30-Zonen in Basel

Basel (rs) - Der Basler Regierungsrat hat die Aktualisierung der Basler Straßennetz-Rangfolge und neue Empfehlungen zu Tempo 30 beschlossen und damit die Weichen zur Überarbeitung der Tempo 30-Zonen in Basel so wie den neuen Rahmen zu deren Erweiterung gestellt. Untersuchungen in 2010 lieferten positive Ergebnisse,

so konnten in den bisher eingerichteten Tempo 30-Zonen zum Beispiel die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität erhöht werden. Aufgrund dieser Erfolge sind zahlreiche Anfragen über den Großen Rat oder direkt bei der Stadtverwaltung eingereicht worden, um weitere Tempo 30-Zonen auch in anderen Gebieten auszuweisen. Einige dieser Begehren betreffen auch Strassen mit öffentlichem Personen-Nah-Verkehr (ÖNPV), die bisher, mit wenigen Ausnahmen, von der Einführung von Tempo 30 ausgeschlossen waren.

Um den motorisierten Individualverkehr in verkehrsberuhigten Zonen zu reduzieren, braucht es Straßen, die Sammel- und Durchleitungsfunktionen übernehmen. Die aktualisierte Straßennetz-Rangfolge soll das regeln, denn sie unterscheidet zwischen siedlungs- und verkehrsorientierten Strassen. Zudem muss ein effizienter und attraktiver ÖPNV sichergestellt werden.

Die neuen Grundlagen und das vom Regierungsrat genehmigte „Neue Verkehrskonzept Innenstadt“ sind eng aufeinander abgestimmt. Beide ermöglichen künftig die Integration von ÖPNV-Achsen in Tempo 30-Zonen. Dem öffentlichen Verkehr dürfen dabei keine maßgebenden Nachteile erwachsen bzw. sie müssen andernorts kompensiert werden können.

Der Basler Regierungsrat hat die neuen Grundlagen genehmigt. In einem nächsten Schritt wird nun die Ausweiterungen der Tempo 30-Zonen geprüft.

 

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