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Freiburg (rs) - In der am 02. Januar veröffentlichte Erklärung der Erzdiözese Freiburg zum Start in das "Europäische Jahr der Freiwilligkeit 2011" würdigt Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, sensibilisiert zugleich erneut für das Engagement Ehrenamtlicher, erinnert daran, wie viele Menschen ihre Freizeit gemeinnützig und ehrenamtlich, das heißt unentgeltlich, in den Dienst anderer stellen. Er macht darin auf das "... Herzblut und
die Lebendigkeit, mit der Tausende in unserem Erzbistum aktiv sind, auch wenn sie in der Regel nicht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen ..." aufmerksam. Bei all den Negativschlagzeilen dürfe nicht übersehen werden, in wie vielen Familien der Zusammenhalt groß ist und wie im familiären Rahmen Kinder aufwachsen dürfen, kranke und alte Menschen umsorgt und gepflegt werden.
Erzbischof Zollitsch lobt und dankte allen, die in den unterschiedlichen Gruppen und Gremien auf der Ebene der Pfarreien und Seelsorgeeinheiten, der Dekanate, auf der Diözesanen Ebene Verantwortung tragen und das kirchliche Leben mitgestalten. Die vielfältigen Initiativen und Wege des Glaubens, die Menschen im Erzbistum Freiburg miteinander wagen und gehen, zeigen nach seinen Worten "... dass die Wirklichkeit des Glaubens größer ist als das, was uns alltäglich umtreibt. Der Glaube ruft uns immer wieder zur Umkehr, zur Hinkehr zu Jesus Christus, zu ihm, der zu jedem steht, der zu ihm steht, der sich beherzt zum Glauben an Gott bekennt. Und aus unserem Glauben an Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, erwächst die Solidarität mit unserem Mitmenschen, die Nächstenliebe, ohne die eine Gesellschaft im Frost des Egoismus zu erstarren droht. Denn die Kirche ist mehr und größer als die dunklen Seiten, die sich so manches Mal in unserer Wahrnehmung in den Vordergrund drängen.“
Die Gemeinschaft des Glaubens, die weder territoriale Grenzen noch nationale Barrieren kenne, werde im September 2011 erneut erlebbar, wenn Papst Benedikt nach seinen Besuchen in Berlin und Erfurt für zwei Tage auch nach Freiburg kommen werde: "Wir werden spüren und erleben, was unser Heiliger Vater meint, wenn er sagt: Wer glaubt, ist nie allein!“ so Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof in Freiburg.
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Sonntag, den 02. Januar 2011 um 15:50 Uhr
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