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Schulentwicklungsplanung soll die Standorte der beruflichen Schulen stärken

Freiburg (af): Die Mitglieder der Region Freiburg haben in ihrer Sitzung eine regionale Schulentwicklungsplanung für das berufliche Schulwesen in Auftrag gegeben.

Diese Schulentwicklungsplanung soll die Standorte der beruflichen Schulen stärken und gleichzeitig auf die mittelfristig zurückgehenden Schülerzahlen reagieren. In den Landkreisen Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg gibt es 13 berufliche Schulen mit insgesamt 21.693 Schülerinnen und Schülern.

Dabei hat die Analyse der Schülerströme ergeben, dass das berufliche Schulwesen regional orientiert ist (vgl. Anlage). Die Entwicklung der Schülerzahlen wird in Zukunft aufgrund der demografischen Entwicklung an jedem einzelnen Standort Thema werden. Der nun in Auftrag gegebene regionale Schulentwicklungsplan soll vor allem die Qualität der beruflichen Ausbildung an den bestehenden Standorten und einen effizienten Einsatz von Ressourcen wie Räume und Ausstattung gewährleisten. Kostenintensive Doppelstrukturen sollen vermieden werden und die Schulträger und Schulleitungen sollen Sicherheit für ihre Zukunftsplanungen erhalten.

Den Auftrag zu dieser Konzeption hat die Fachgruppe Schule und Bildung erhalten, in dem Vertreter der drei Gebietskörperschaften mitwirken. Sie wird einen Expertenkreis einberufen an dem sich die Schulleiter der beruflichen Schulen, das Regierungspräsidium und Vertreter der Wirtschaft, wie Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Innungen an dieser regionalen Schulentwicklungsplanung beteiligen.

Mit einem ersten Zwischenergebnis der Entwicklungsplanung wird bis Ende 2011 gerechnet. Ein tragfähiges Konzept soll im Jahr 2012 vorliegen.

Landrat Hanno Hurth zeigte sich davon überzeugt, dass der regionale Gedanke für eine Neuausrichtung der Strukturen der Berufsschulen in die richtige Richtung weist, um die hohe Qualität der beruflichen Schulen und gleichzeitig eine wohnortnahe berufliche Ausbildung zu erhalten. Den Auftrag zu dieser Konzeption hat die Fachgruppe Schule und Bildung erhalten, in dem Vertreter der drei Gebietskörperschaften mitwirken. Sie wird einen Expertenkreis einberufen an dem sich die Schulleiter der beruflichen Schulen, das Regierungspräsidium und Vertreter der Wirtschaft, wie Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Innungen an dieser regionalen Schulentwicklungsplanung beteiligen.

Mit einem ersten Zwischenergebnis der Entwicklungsplanung wird bis Ende 2011 gerechnet. Ein tragfähiges Konzept soll im Jahr 2012 vorliegen.

Die Region Freiburg
ist ein freiwilliger Zusammenschluss der beiden Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie der Stadt Freiburg und weiteren 69 Gemeinden. Ziel der Kooperation ist, sich in den regionalen Themen abzustimmen. Dafür hat die Region Freiburg die Fachgruppen Soziales, Umwelt, Schule und Bildung, Flächen- und Entwicklungsplanung sowie Verkehr eingerichtet. Der Vorsitz der Region Freiburg wechselt alle zwei Jahre zwischen den Landräten und dem Oberbürgermeister. Aktueller Vorsitzender ist der Landrat des Landkreises Emmendingen Hanno Hurth.

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