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Freiburger Münster mit neuem Licht

Freiburg (rs) – Das Freiburger Münster erstrahlt ab sofort in neuem Licht. Über 400 Leuchtköpfe lassen die baulichen Besonderheiten im Innenraum des Münsters deutlich hervortreten.

Seit einigen Jahren wurden im Erzbischöflichen Bauamt Freiburg Überlegungen angestellt, wie der Innenraum des Freiburger Münsters durch eine neue Innenbeleuchtung nicht nur nach unten, sondern auch bis in die verschiedenen Höhen der einzelnen Räume, dem 27 Meter hohem Hauptschiff mit seinen beiden 12,50 Meter hohen Seitenschiffen, dem Binnenchor und den umlaufenden inneren und äußeren Chorumgängen mit –kapellen, den Seitenaltären, dem Querhaus und der Vierung mit der darüber liegenden Kuppel, passend ins Licht gesetzt werden könnte.

 

 

 

 

 

 

„Die Herausforderung bestand darin, die historische Hülle zu respektieren und gleichzeitig die Botschaft der Gotik im 21. Jahrhundert neu zu interpretieren“, so Anton Bauhofer vom Erzbischöflichen Bauamt. Berücksichtig werden sollten auch die unterschiedlichsten Anlässe, ob Dauerbeleuchtung für die täglichen öffentlichen Besichtigungen, ob für Gottesdienst der Dompfarrei oder Kapitelmessen und Pontifikalgottesdienste etc. des Erzbistums. Auch sollten die unterschiedlichsten Tageslichtssituationen im Jahresablauf von außen mit einfließen, sich gegenseitig ergänzen.


Das Freiburger Münster, ab ca. 1200 bis offiziell 1513 im romanischen und gotischen Stil erbaut, ist die Kathedrale, die Bischofskirche der Erzdiözese Freiburg wie auch Pfarrkirche der Dompfarrei in einem. Hausherr ist der Dompfarrer. Nach zwei Jahren Problauf, Planung und Umsetzung setzt die neue Beleuchtungstechnik mit intelligenter Lichtsteuerung über einen berührungsempfindlichen Bildschirm in der Sakristei das Freiburger Münster in ein neues Licht, bringt bauliche Besonderheiten und Einzelheiten wie das Böcklin-Kreuz (um 1160, ein mit vergoldeten Silberplatten belegtes Eichenholzkreuz) über dem Altarraum besser zur Geltung, macht den Kirchenraum neu erlebbar. In die neue Lichttechnik mit über 400, zum Teil speziell angefertigten Einzellichtköpfen und über 8 Kilometer verlegtem Kabel wurden rund 850.000 Euro investiert, 400.000 Euro davon sind von der Eugen-Martin-Stiftung zum Erhalt des Freiburger Münsters übernommen worden

 

 

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