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Auszeichnung für Loretto-Krankenhaus

Freiburg – Als erstes Krankenhaus in Südbaden hat das Loretto-Krankenhaus im Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK) die von der Stiftung Pflege e.V. verliehene Auszeichnung „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ erhalten.

Die Initiative will Intensivteams darin bestärken, ihre zeitgemäße Kultur der Angehörigenintegration fortzuführen und andere Teams dazu zu motivieren, auch zu einer solchen Kultur zu finden. Zu den Voraussetzungen für die Zertifizierung zählt beispielsweise der Verzicht auf starre Besuchszeiten mit begrenzten Zeitfenstern.

Rund 2 Millionen Menschen werden jährlich in den etwa 20.000 Betten der Intensivstationen deutscher Krankenhäuser behandelt. Die meisten davon haben durch die moderne High-Tech-Medizin hervorragende Chancen, wieder völlig zu genesen. Wissenschaftlich belegt ist heute, dass jeder Mensch in einer solchen gesundheitlichen Krisensituation von der Anwesenheit und vom Beistand nahe stehender Personen profitiert. Diese vermitteln das Gefühl von Schutz und Vertrautheit und stellen eine wichtige Verbindung zur Außenwelt dar.

Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist für ein Ordenskrankenhaus ein Herzensanliegen“, betont Geschäftsführer Helmut Schillinger und ergänzt: „Die Einbeziehung von Angehörigen, Freunden und vertrauten Menschen trägt im Loretto-Krankenhaus wesentlich zur Genesung von Patienten bei, die aufgrund ihres kritischen Gesundheitszustandes auf der Intensivstation behandelt werden.“ Eine umfassende Aufklärung der Angehörigen und die Einbindung bei Entscheidungen gehört schon immer zu einem wesentlichen Aspekt der Philosophie des Teams der Intensivpflege im Loretto-Krankenhaus. 

 

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