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Freiburg (rs) – Über 6 Millionen Mensch leiden in Deutschland an Harn-Inkontinenz. Vor allem Frauen sind von dieser Krankheit betroffen, die sich ´im Verborgenen´ abspielt und gerade deshalb viel Leid und soziale Isolation hervorrufen kann. Nur 10 bis 15 Prozent der Erkrankten holen sich Hilfe, dabei gibt es ebenso effektive Behandlungs- wie Linderungs-Möglichkeiten.
„Je früher die Krankheit therapiert wird, desto besser kann sie geheilt werden“, so Dr. med. Christoph Jäger, Chefarzt Gynäkologie der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Freiburger St. Josefskrankenhaus im Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser (RkK).
Eine muskuläre Schwäche des Beckenbodens und des Harnblasen-Schließmuskels, oft gepaart mit einem durch die Wechseljahre bedingten Hormonmangel, sind die Ursachen der Erkrankung bei Frauen; Geburten und Übergewicht können das Risiko verstärken. Bei Männern tritt eine Inkontinenz eher nach großen Bauchoperationen auf. Außerdem gibt es bei beiden Geschlechtern noch eine Reihe von neurologischen Erkrankungen, die die Blase beeinträchtigen.
Eine erfolgreiche Diagnostik und Behandlung im Beckenbodenzentrum (BBZ) des RkK Freiburg wird durch eine intensive, individuelle Beratung und nachfolgender Therapie in enger Kooperationen mit den Nachbardisziplinen wie Urologie, Chirurgie / Proktologie, Neurologie und Physiotherapie gewährleistet.
Die -Kontinenz-Selbsthilfegruppe Freiburg-, Sundgauallee 13, 79114 Freiburg, Tel. 07 61 - 89 22 95 Frau Leonie Thomä - bietet Betroffenen wertvolle Hilfe, Rat und Unterstützung.
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Sonntag, den 09. Januar 2011 um 16:44 Uhr
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