Sie sind hier: Startseite Gesundheit Medizin DRF Luftrettung fliegt 110 Einsätze

DRF Luftrettung fliegt 110 Einsätze

LuftrettungFreiburg - 15.September 2010 - Im August war der am Flugplatz stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung 110-mal im Einsatz.Von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.

Der Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 54“ wird für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird er bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind. Die Freiburger Luftretter führen Intensivtransporte von Patienten über den Schwarzwald bis hin zum Allgäu durch. Notfalleinsätze werden hauptsächlich bis an den Hochrhein im Süden, an den Rhein im Westen, Offenburg im Norden und den Feldberg im Osten geflogen.

Lebensgefahr durch Wespenstiche
Eis und Kuchen, Obst, süße Getränke oder auch parfümierte Körperpflegeprodukte locken sie oft in Scharen an: Wespen. Oft hat man sie noch nicht richtig bemerkt, dann stechen sie schon zu. Im besten Fall bleibt es nach dem Pieks bei einer schmerzhaften Schwellung, im schlimmsten Fall geht es um Leben und Tod. Eine Gefahr bei Wespen- oder anderen Insektenstichen sind allergische Reaktionen, die im Extremfall lebensbedrohlich sein können. Beim so genannten anaphylaktischen Schock kann der Kreislauf innerhalb weniger Minuten komplett zusammenbrechen. Ist eine Allergie bekannt oder klagt der Gestochene plötzlich über starke Übelkeit, Atemnot oder Herzbeschwerden gilt es, über 112 den Notruf abzusetzen! Denn beim anaphylaktischen Schock ist höchste Eile geboten. „Wenn der Betroffene noch bei Bewusstsein ist, sollten ihn Ersthelfer in die so genannte Schocklage bringen, also die Beine erhöht lagern, damit der Kreislauf stabil bleibt“, erläutert Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF Luftrettung.
Wenn im Notfall schnelle Hilfe nötig ist, kommt der Notarzt häufig aus der Luft. Deutschlandweit sind an 28 Stationen Hubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. In Dänemark und Österreich kommen drei weitere Hubschrauberstationen hinzu. Über die regionale Luftrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen und hoch qualifiziertem Personal durch. Im Jahr 2009 leistete die gemeinnützig tätige Organisation insgesamt 40.375 Einsätze.

Kosten der Luftrettung
In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF Luftrettung selbst aufkommen. Das ist ihr nur durch die Unterstützung von Förderern und Spendern möglich. In vielen Orten gehen deshalb Beauftragte von Tür zu Tür, um über die Arbeit der DRF Luftrettung zu informieren und Förderer für den DRF e.V. zu werben. Sie sammeln an den Haustüren kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen.

Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team der DRF Luftrettung auch gerne telefonisch:
Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.
Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Werbung

Letzte Kommentare

BFN.TV - Team

 
 
Banner