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Metallabrieb bei "Durom-LDH-Hüften" bestätigt

Freiburg (rs) – Dr. Marcel Rütschi, Chefarzt Orthopädie im Loretto-Krankenhaus in Freiburg, fühlt sich in der Zurückweisung der gegen ihn seit einiger Zeit erhobenen Vorwürfe Großkopf-Metall-Metall-Hüfttotal-endoprothesen (Durom-LDH-Hüftprothesen) der Firma Zimmer operativ falsch eingesetzt zu haben, bestätigt.

 

Der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK) gGmbH veranlasste als Träger des Loretto-Krankenhauses verschiedene Untersuchungen in einem unabhängigen Labor. Alle hier, strikt nach Vorgaben des Herstellers Zimmer und unter optimalen Bedingungen zusammengefügten, praxisnah getesteten und danach untersuchten Durom-LDH-Hüftprothesen zeigten, dass die Verbindung Schaft – Gelenkkopf nicht fest ist.

 

 

 

 

1/3 der Prothesenadapter zeigten besonders hohe Metall-Abriebswerte, was der klinischen Feststellung von Marcel Rütschi entspricht. Die daraus in erheblicher Anzahl resultierenden Fällen von Osteolyse (Knochenschwund) am Oberschenkelknochen ist demnach durchweg auf eine Autoimmunreaktion auf Metallabrieb, Folge eines Produktionsfehlers, zurückzuführen.



Kommentare  

 
0 #2 Steffen 2011-09-25 06:56
Hallo Ihr Betroffenen!
Ich habe mich nach fast genau 3 Jahren nach dem man mir den " Mercedes" ( Meinung des Arztes ) unter den Hüft-Prothesen eingebaut , wieder unter das Messer begeben müssen!!!!!!!!! !!!!!!
Ich hatte schon 10 Wochen nach der OP schon die ersten Probleme ( ein Geräusch beim Gehen und immer wieder Schmerzen ) , aber man war der Meinung alles in Ordnung !!!!
Heute verspüre ich den puren Hass ,gegen den Hersteller und den Arzt den ich dabei vertraut habe !!!!
Mir kommen die Tränen , wenn ich nur die Narbe sehe die für den Austausch notwendig wurde !
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-1 #1 Ulrike 2011-08-10 09:01
Es beschäftigt einen immer noch, denn es gibt hunderte Menschen, die durch diesem Skandal gesundheitlich geschädigt wurden.

Und es kann doch nicht wahr sein, dass die Firma Zimmer eine derartig ungeeignete und undifferenziert e Gebrauchsanweis ung zur Implantation von sehr teuren Hüft-Prothesenteilen herausgibt und dann keine Verantwortung für die Folgen übernimmt und die ausführenden Ärzte sich auf der anderen Seite aber auch nicht dagegen wehren, wenn sie so eine schwachsinnige Anweisung bekommen, die so abgefasst ist, als handelte es sich dabei um einen Reisewecker vom Discounter für 9,95 €!

Herstellung und alle Prozesse bis zur Einbringung von Prothesen sollten dringend zertifiziert werden.

Jetzt trägt die Folgen wieder die Solidargemeinsc haft der Krankenkassen, was ein eben solcher Skandal ist.
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