Riegel (rs) – Wer kennt seine großflächigen Plakate nicht?! - Die etwas ältere Generation sah tagtäglich seine Werbegrafiken, zum Beispiel für eine Zigarettenmarke aus Lahr, an den Litfasssäulen, in Zeitungen und Zeitschriften, seine Illustrationen auf Taschenbuch-Romanen. Wer war nicht stolz einen der begehrten „Faller-Mädchen-Kalender“ zu besitzen, den der Waldkircher Faltschachtel-Hersteller Faller ab 1960, über 42 Jahre bis 2002, an handverlesene Kunden und Freunde verteilte. Aber sein Name? – Gerd Grimm.
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Gerd Grimm, am 20. Oktober 1911 als Sohn eines Ingenieurs in Karlsruhe geboren, starb am 28. Mai 1998 in Freiburg, wo er seit 1946 mit seiner Frau Hildegarde van Gülick seinen Hauptwohnsitz hatte. Gerd Grimm zählt zu den größten Werbegrafikern und Modezeichner des 20. Jahrhunderts.
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Mit seinem Strich, seiner Leichtigkeit und Eleganz machte er sich in der Fachwelt einen großen Namen. Seine zahlreichen Werbeplakate und Zeichnungen für Modefirmen, auf Buchtiteln und Zeitschriften waren weltweit vertreten. Er zeichnete stets, bis zu 10 Stunden am Tag, spontan und überall, aus der Situation heraus mit Kohle und Tusche, kolorierte seine Zeichnungen nachträglich, schuf Aquarelle. Grimm reiste viel und weit, lebte in Berlin, Paris, London und New York, um immer wieder nach Feiburg zurückzukehren.

Als Hommage anlässlich seines bevorstehenden 100. Geburtstages zeigt die Kunsthalle Messmer in Riegel, Grossherzog-Leopold-Platz 1 (alte Riegeler-Brauerei) eine große Retrospektive. Mode Mädchen Metropole – ein nostalgischer Blick zurück in die Welt der Werbegrafik und in die Modewelt vergangener Jahrzehnte.
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Montag, den 15. November 2010 um 15:38 Uhr
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Kommentare
hat jemand noch so eine zu verkaufen oder kann mir sagen wo ich einen bekommen könnte ?
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