Freiburg (rs) – Das erste Heimspiel des Sportclub (SC) Freiburg gegen den 1. FC Nürnberg war, wie bei den vielen, durch Verletzungen und Erkrankungen ingesamt 12 ausgefallenen SC-Stammspielern erwartet, kein „schönes“ Spiel, auf beiden Seiten eher den Temperaturen ähnlich, eingefroren – müde, mit fast keinen Höhenpunkten.
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Die „letzten Aufrechten“ des SC Freiburg bemühten sich auf teilweise ungewohnten Positionen, die sie höchstens aus Trainingsspielen kannten und demnach auch den Umständen entsprechend bewältigten. 20.000 Zuschauer befürchteten am Samstagnachmittag, 22. Januar, im badenova-Stadion eine Heimniederlage, zeigten sich, wie die beiden Trainer Dieter Hecking vom 1. FC Nürnberg (im Bild) und Robin Dutt (SC Freiburg) nach dem Spiel mit dem Unentschieden und der Punkteteilung durchaus zufrieden. In der 32. Minute konnte Johannes Flum (SC 18) den Ball zur 1:0 Führung an Raphael Schäfer (TW 1. FC Nürnberg) vorbei spielen, das war aber auch schon das einzige „Highlight“ in der ersten Halbzeit.
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SC-Neuverpflichtung Erik Jendrisek (SC-Angriff 19) bemühte sich bei seinem ersten Einsatz im SC-Trikot über 63. Minuten redlich. Jendrisek kam am 20. Januar, zwei Tage vor dem Spiel, von Schalke 04 nach Freiburg und hatte gerade einmal zwei (!) Trainings-Einheit mit dem gesunden Rest seines neuen Teams absolviert. Im Zweikampf um den Ball bewies er Stärken, die individuellen Stärken und Schwächen, die Laufwege seiner Mannschaftskameraden wird er in den kommenden Trainingstagen und –wochen kennen lernen. Robin Dutt: „Das ist völlig normal, er hat sich schon gut eingebracht und passt in die Mannschaft, auch menschlich. Er ist konditionell stark, wurde er doch von Felix Magath trainiert!“
Der 1.FC Nürnberg begann in der zweiten Halbzeit stärker, baute mehr Druck auf und wurde in der 56. Minute durch das Ausgleichstor von Julian Schieber (1.FCN 23) belohnt. Oliver Baumann (SC 37, TW) hatte keine Abwehrchance, zu genau war der Schuss aus der Drehung heraus auf sein Tor. Ab der 75. Minute übernahmen die Freiburger wieder das Geschehen, drängten auf den zweiten Treffer um 3 Punkte einfahren zu können. Letztendlich mussten sich aber doch mit der gerechten Punkteteilung zufrieden geben. Der SC Freiburg belegt nun mit 30 Punkten Tabellenplatz 7 vor Eintracht Frankfurt mit 26 Punkten und hinter dem Punkgleichen, aber mit dem besseren Torverhältnis, Hamburger SV.
Am kommenden Sonntag, 30. Januar, trifft der SC Freiburg in Stuttgart zum Baden-Württemberg-Derby auf den VfB Stuttgart, der derzeit mit 16 Punkten den vorletzten Tabellen (17) belegt.
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Sonntag, den 23. Januar 2011 um 10:23 Uhr
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