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16. Spieltag: SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach

 

Freiburg (rs) – Am 12. Dezember, Sonntagnachmittag, im vorletzten Spiel der Saison-Vorrunde 2010-11 trat der Sportclub (SC) Freiburg, 24 Punkten – Tabellenplatz 7, gegen den Traditionsverein Borussia Mönchengladbach, mit 10 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz,

im fast ausverkauften Freiburger badenova-Stadion an. Nass-kaltes, unwirtliches Wetter, pünktlich zum Anpfiff setzte leichter Schneeregen ein.

 

Wie das Wetter, so auch der Auftakt dieses Spiels – unattraktiv bis leicht angefroren, zerfahren auf beiden Seiten, mit leichten Vorteilen seitens der Mönchengladbacher. Nicht nur der Trainer der Borussen,

 

Michael Frontzeck, kennt das badenova-Stadion als früherer SC-Stammspieler mit seinen Fans aus eigenem Erleben, sondern auch zwei aktive Spieler, die noch in der letzten Saison für den SC stürmten: Mohamadou Idrissou und Karim Matmour. Normalerweise sind die Fans des SC fair, nicht nachtragend, wenn ein Spieler den Verein verlassen hat und nun gegen ihn antritt, Idrissou ist da eine Ausnahme. Noch zu frisch ist die Erinnerung an das Ausscheiden auf eigenen Wunsch im Sommer dieses Jahres und den von ihm geprägten Spruch: „Bei Absteigern spiel ich nicht!“ Wie –Mann- (oder Spielerberater?) sich doch irren kann.

Ab der 20. Minute wurde das Spiel lebhafter. Der Grund, Papiss Cissé (SC 9 – Angriff) schoss in der 19. Minute sein 12. Tor, brachte das Runde in dem Eckigen des Gegners unter. Nun besann sich die SC-Mannschaft auf ihre schon in der letzten Saison bewiesen, stets weiterentwickelten, gefestigten Tugenden und spielten mit- und füreinander, gaben sich mit der 1:0 Führung nicht zufrieden. In der 41. Minute konnte Oliver Barth (SC 15 – Abwehr) den Ball zum 2:0 an Christofer Meimeroth (Torwart bei M´gladbach) vorbei einschießen. Für Barth war es ein ganz besonderes Ereignis – sein erstes Tor in bisher 16 Einsätzen für den SC. In der 41. Minute musste Frontzeck den angeschlagenen Roel Brouwers (4) vom Platz nehmen, er bekam einen satten Schuss aus nächster Nähe direkt an den Kopf und wurde auf dem Platz liegend behandelt, für ihn kam J. Callsen-Braker (6) ins Spiel.

Nach der Pause nicht mehr auf dem sattgrünen, gepflegten Rasen erschien Idrissou, Patrick Herrmann (15) nahm ab der 46. Minute seinen Platz ein. 14. Minuten nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte jubelt die Mehrzahl der 22.700 Zuschauer auf den Tribünen erneut: Papiss Cissé erzielte das 3:0, belegt nun mit 13 Treffern derzeit Platz 1 der Torschützenliste der Saison 2010-11. In der 68. Minute wurde auf SC-Seite Jan Rosenthal durch Johannes Flum ersetzt, Zvonko Pamic löste in der 76. Minute Cedrick Makiadi ab, M´gladbach wechselte gleichzeitig Igor de Camargo mit Roman Neustädter aus.

Die 80. Minute gab und gibt „Rätsel“ auf. Stefan Reisinger machte sich auf SC-Seite für den Einsatz fertig, SC-Trainer Robin Dutt ließ Papiss Cissé signalisieren, dass er vom Spielfeld kommen soll. Aber was macht der gefeierte Torschütze? Wer bedankt sich, verbeugt sich in der Mitte des Platzes nach allen Seiten, klatscht in die Hände, verbeugt sich erneut, schlendert langsam zum Spielfeldrand. >Honi soit qui mal y pense – Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!< Schiedsrichter Wolfgang Stark fand das ein starkes Stück und zückt die Gelbe Karte. Somit muss Cissé, ob seiner fünften Gelben Karte, beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Leverkusen gegen Bayer 04 Leverkusen pausieren, die mit 32 Punkten auf Platz 2 stehen.   

Die Rückrunde, 19. Spieltag, beginnt für den SC Freiburg am Samstag, dem 15. Januar 2011 um 15.30 Uhr in Hamburg gegen den FC St. Pauli, am Samstag, 22. Januar um 15.30 Uhr wird das erste Heimspiel in 2011 im badenova-Stadion in Freiburg gegen den 1. FC Nürnberg angepfiffen. Die bisher erarbeiteten 27 Punkte (oder 28 oder gar 30 Punkte nach dem Spiel gegen Leverkusen ?) sind ein gutes Polster für die Rückrunde, die sicherlich nicht einfach werden wird. Die großen Vereine werden sich verstärken und zur Punkte-Aufholjagd blasen. Einige Clubs werden den SC Freiburg in der Rückrunde überholen, ist zu hoffen, dass dann das Stadion an der Schwarzwaldstraße in Freiburg wie bisher fast immer AUSVERKAUFT sein wird.
Der Sportclub Freiburg und die Mannschaft um SC-Trainer Robin Dutt haben es verdient!




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