Â
Freiburg (rs) - Robin Dutt, Cheftrainer des Sportclubs (SC) Freiburg, sagte am 19. August, vor dem ersten Saison-Spiel gegen den FC St. Pauli, nach den Möglichkeiten des SCs in der Saison 2010-11 befragt, das Ziel wären 24 Punkte am Ende der Vorrunde, also nach dem 17. Spieltag, auf dem Konto zu haben, um möglichst nicht wieder in den turbulenten Abstiegsstrudel wie in der vergangenen Saison zu geraten. Einige selbster- und sogenannte Experten und Medienschaffende gaben nach der 1:3
Niederlage gegen St. Pauli aus purem Populismus nichts auf diese Äußerung, sahen im SC Freiburg den Abstiegskandidaten Nummer Eins. Aber Robin Dutt vertraute damals wie heute seiner Mannschaft, kennt die Qualitäten der SC-Elf - das macht einen erfolgreichen Chef-Trainer aus!
Nach dem 15. Spieltag kann der SC Freiburg nun 24 Punkte verbuchen, steht vor den Spielen am kommenden Sonntag, 12. Dezember um 15.30 Uhr im Freiburger badenova-Stadion gegen Borussia Mönchengladbach (Tp.18) und am Sonntag, 19. Dezember gegen die Werksmannschaft von Bayer Leverkusen in Leverkusen (Tp.4) auf Tabellenplatz 5 vor 1899 Hoffenheim, FC Bayern München, vor Hamburg, Bremen, Schalke, dem VFB Stuttgart etc.. Die keineswegs einfache Rückrunde beginnt am Samstag, dem 15. Januar mit dem Spiel gegen den FC St. Pauli in Hamburg.
Im Heimspiel des SC Freiburg gegen den Hamburger SV am Samstag, 04. Dezember, trumpfte die Freiburger Elf von Anbeginn an auf, ließ die Hamburger bis zur 30. Minute nicht zu ihrem Spiel finden. Die Hoffnung von HSV-Trainer Arimin Veh, dass Freiburgs Papiss Cissé (Angriff Nr. 9), aus dem Senegal stammend, mit der eiskalten Außentemperatur von etlichen Minusgraden nicht zurecht käme, löste sich bereits in der 4. Spielminute mit dem 1:0 für den SC durch Cissé in Luft auf. Die Dutt-Elf verteidigte geschlossen den knappen Vorsprung, obgleich die Hamburger zum Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit nach vorn stürmend alles versuchten auszugleichen. Es gab viele Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, für die Statistik wurden jeweils 12 Torschüsse auf das entsprechende gegnerische Tor registriert. Durch die Spielunterbrechung in der 70. Minute, SC-Verteidiger Ömer Toprak wurde im HSV-Strafraum schwer verletzt, ging das Spiel über 95 Minuten, Endstand 1:0 für den SC Freiburg. Â
Armin Veh nach der kampfbetonten aber dennoch fairen Begegnung: „Ich bin über die 0:1 Niederlage verärgert, wir haben das Spiel verschlafen, nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten!“ SC-Trainer Robin Dutt kam, wie könnte es anders sein, zu dem Ergebnis, dass die Partie für den SC optimal gelaufen ist. Nach der frühen Führung wurden die schnellen Gegenstöße des HSV, trotz teilweise erkennbaren Problemen in der Freiburger Verteidigung, erfolgreich abgewehrt, der knappe 1:0 Vorsprung über 95 Minuten gehalten.
Dem Wunsch der SC-Stadion-Zeitung -heimspiel- vom 04. Dezember an den Nikolaus: ´Noch 3 Punkte in den Sack´ wurde entsprochen!
Fotos: Achim Keller
Â
Montag, den 06. Dezember 2010 um 16:50 Uhr
|